HOTEL-RESTAURANT "WALDESRUH AM SEE", Aumühle (Deutschland)

Veröffentlicht auf von Ed Kayros

wa01.jpgAm Mühlenteich 2, 21521 Aumühle bei Hamburg
Telefon: 04104/6953-0 
www.waldesruh-am-see.de

wa02.jpgwa03.jpgVor den Toren Hamburgs liegt dieser kulinarische Volltreffer. Das Hotel-Restaurant „Waldesruh am See“ in Aumühle wird nicht nur gerne nachgefragt bei Oma Elses 80. Geburtstag, der Traumhochzeit von Heinz und Yvonne und dem Familienschmaus nach einer ausgiebigen Wanderung im nahen Sachsenwald. Die Terrasse vor dem idyllischen Gewässer – ein Traum…

An Historie wurde hier nicht gespart:  Erstmals im Jahre 1737 als idyllisch gelegener Gasthof erwähnt machte es der Prinz von der Lippe zu seinem Jagdschloss. Inzwischen befindet sich das Gebäude seit 1896 im Besitz der Familie von Bismarck. Wer schon immer zum Schlemmen nach Aumühle kommt, kann sich auf vertraute Gesichter verlassen: Seit 1969 führt das Ehepaar Götz die Geschäfte, inzwischen mischen Tochter Katrin Gehl (Hotel) und Schwiegersohn Erik Gehl (Küche) kräftigst mit.

Und da der Seniorchef den Kontakt zum Gast sucht, wird der auch über private Details informiert. Zum Beispiel in Sachen Sport. Herr Götz hat seine Frau in der Turnriege des FC Bayern in München kennengelernt, der Schwiegersohn ist St.-Pauli-Fan, deshalb heißt der Hund – genau – Pauli. Der Enkel wiederum trägt die Raute im Herzen und jubelt für den HSV…

Zum Essen: Das Hotel-Restaurant „Waldesruh am See“ steht zu 100 Prozent zu lokalen Produzenten und wandelt geschmacklich auf feinheimischen Pfaden (mehr hier: www.feinheimisch.de). Für uns ist kulinarisch der norddeutsche Tapasteller erste Wahl, sechs Köstlichkeiten für 16,50 Euro, alle neun für 23,50 Euro.

Und das kommt auf den Teller (siehe Foto oben): Nordseekrabben von Fischer Urthel aus Friedrichskoog in Schleswig-Holstein gepult, mit Gurken Crème fraîche // Filet vom Bismarck-Hering, nach überliefertem Rezept // warme, marinierte Gemüse aus Götheby // Ziegenbratwurst vom Hof Hottbarg (nicht auf dem Foto) // gebackene Friesenrolle vom Backensholzer Rohmilchkäse // Tatar vom Glückstädter Matjes mit Crème fraîche (nicht auf dem Foto) // Kabanossi vom Sachsenwälder Rothirsch (nicht auf dem Foto) // kleines Lammschnitzel auf gegrillter Zucchini // Miniburger vom Wildwiesen-Galloway mit Karottenketchup.

Lecker und innovativ zugleich. Zum Vergleich der Tapasteller aus dem Vorjahr (siehe Foto unten). Ähnlich originell. Damals wurden übrigens leicht variierte norddeutsche Tapas für 15 Euro angeboten. Wie man sieht, auch die Preise bleiben hier bodenständig.

 

Veröffentlicht in Deutschland

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post